Jeder Haushaltskunde, der einen eigenen Vertrag mit dem örtlichen Versorgungsunternehmen hat, kann seinen Stromversorger wechseln. Sollte der Strom über die Mietnebenkosten abgerechnet werden, kann der Vermieter als Vertragspartner den Wechsel durchführen.

Kunden mit Zweitarifzähler (Tag- und Nachtstrom): Für Nachtstrom gibt es derzeit leider noch keine Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Einige alternative Versorger beliefern auch Zweitarifzähler, allerdings wird dann nicht mehr nach Tag- und Nachtstrom unterschieden, der vereinbarte Arbeitspreis gilt rund um die Uhr. Daher ist vor allem für Heizstromkunden ein Wechsel meist nicht lohnenswert.

Wärmepumpenstrom: Hier gilt das Gleiche. Sondertarife für Wärmepumpen werden nur von den örtlichen Versorgern angeboten.

Vertragsbindung: Beim Versorgerwechsel müssen Sie eine eventuelle Vertragsbindung an Ihren jetzigen Versorger beachten. Im Falle einer Preiserhöhung steht Ihnen jedoch unabhängig davon ein Sonderkündigungsrecht zu. Wenn Sie zum Grundversorgungstarif (auch „Allgemeiner Haushaltstarif“) beliefert werden, können Sie immer zum Ende des Kalendermonats kündigen.

 

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